Was ist Gouache und wie fange ich damit an?

Man sieht die kleinen Tübchen im Social Media Netzwerken immer öfter neben schönen Malereien liegen. Dann und wann huschen sie auch in diversen Stories durch Bild. Der Name klingt ungewohnt und man weiß nicht so genau, wie man ihn aussprechen soll. Ganz genau, ich rede von Gouache Farben. Seit sie zu Anfang des Jahres zum Trendmedium aufgestiegen sind, kriege auch ich vermehrt Fragen dazu. Von spezifischen Fragen zur Anwendung bis “Was ist Gouache überhaupt?”. Und ich kenne die Fragen aus meiner ersten Zeit mit Gouache auch nur zu gut. Ich musste mir das Wissen und die Erfahrung durch Experimentieren aneignen, weil ich wenig praktische Infos finden konnte. Deswegen versuche ich das für Euch in diesem Blogbeitrag zusammen zu fassen.

Ich bekam meine ersten zwei Gouache Tübchen übrigens 2018 geschenkt ( ein Hoch auf kreative Stammtische ). Ich bin bis heute unendlich froh darüber, denn ich hatte zwar schon von Gouache und dem matten Auftrag gehört und dachte, dass könnte mir gefallen, aber die Angst vor einem teuren Fehlkauf war zu groß.

Außerdem bin ich davon ausgegangen, dass man neben Farbe auch noch in besondere Pinsel und andere diverse Hilfsmittel investieren muss ehe man loslegen kann. Ich wollte mich also erstmal umfassend informieren, aber wann hat man denn dazu schon mal die Zeit? Ins kalte Wasser geschmissen zu werden ist da schon besser. Und siehe da: gar nicht so schlimm! Gottseidank ist Gouache nicht gleich Ölfarbe und mit zwei Tuben und einer Basic Ausstattung kann man zu Hause schon viel anfangen.

Gouache ist einfach in der Handhabung. Für den Start braucht es neben Farbe nicht viel.

Soweit meine allererste Begegnung mit Gouache. Lustigerweise nutzte ich schon jahrelang Gouache ohne es zu wissen. Ich wunderte mich schon länger, warum die schwarze Acrylfarbe nach dem Trocknen beim Drübermalen oder auf der Mischpalette immer wieder Farbe abgab. Ich nutzte sie sehr gerne auch für größere flächigere Farben im ungemischten Zustand, weil sie eben so schön matt war. Nun ja, es war eben keine Acrylfarbe sondern schwarze Gouache. Wer Lesen kann ist stark im Vorteil. Die Verpackung war aber auch heimtückisch ähnlich bis auf dieses kleine Wörtchen.

Bevor es losgeht, noch ein paar Sätze zum Thema Transparenz. Ich verwende im Blogbeitrag zum Teil Affiliate-Links. Wenn ihr über den Link einen Kauf tätigt, erhalte ich eine kleine Provision. Für Euch ändert sich nichts, auch der Preis bleibt natürlich gleich. Außerdem habe ich einige Produkte und Bücher kostenlos und als Pr-Sample erhalten. Die Verwendung der Produkte und ggfs. Empfehlung ist nicht an eine Vereinbarung oder monetären Ausgleich geknüpft, sondern durchweg meine eigene Meinung. Bei Fragen hierzu, schreibe mir gerne eine Nachricht.


Genug der einleitenden Worte, lasst uns ins Thema richtig einsteigen. An dieser Stelle gibt’s noch den Überblick über diesen Blogbeitrag für ungeduldige Leser:innen:
Mit einem Klick auf die Überschrift gelangst du direkt zur entsprechenden Stelle.

1. Was ist Gouache überhaupt?

Aus welchen Bestandteilen besteht Gouache? Welches Bindemittel wird verwendet?

2. Was ist das Besondere an Gouache?

Das Besondere an Gouache ist die deckende Eigenschaft und der matte Auftrag. Außerdem kann die Farbe nach dem Trocknen mit Wasser wieder angelöst werden.

3. Wie verwendest du Gouache?

Direkt aus der Tube, mit Wasser verdünnt und ungemischt? Was bewirkt es, wenn ich Ochsengalle oder Bindemittel dazu mische?

4. Wie geht man beim Malen mit Gouache vor?

Ist der Bildaufbau und die Planung beim Malen mit Gouache anders als beispielsweise bei der Aquarellmalerei?

5. Was ist der Unterschied zwischen Gouache-, Aquarell und Acrylfarben?

Die Farben unterscheiden sich vorallem durch ihr Bindemittel und die Pigmentierung. Daraus ergeben sich unterschiedliche Eigenschaften.

6. Sind in Gouache tierische Inhaltstoffe enthalten?

Nicht jede Gouache ist vegetarisch oder vegan. Worauf muss man achten?

7. Was brauche ich um mit Gouache zu Malen?

Brauche ich besondere Pinsel? Welches Papier eignet sich am besten? Wie bekomme ich die Farbe aufs Papier?

8. Wo gibt es mehr Infos zum Thema Gouache?

Ich stelle Euch ein paar Bücher vor sowie Online-Kurse zum Thema Gouache.

Gouache Farbkarten

1. Was ist Gouache überhaupt?

Gouache besteht im Allgemeinen wie jede andere Farbe auch aus Pigmenten und Bindemittel. Je nach Qualität und Marke kommen noch sowas wie Kreide- oder Füllstoffe hinzu oder auch andere Stoffe. Natürlich geben die Hersteller nicht ihr komplettes Rezept raus, aber es lohnt sich doch sehr nachzufragen oder mal zu recherchieren. In den meistens Fällen wird für die Herstellung Gummi Arabicum als Bindemittel verwendet aber auch Kartoffelstärke, d.h. Dextrin ist möglich.

2. Was ist das Besondere an Gouache?

Das Besondere an Gouache ist die wunderbar deckende Eigenschaft der Farbe und ihr matter Auftrag. Ich liebe das Flächige und Plakative der Farben und auch ihre schnell trocknende Eigenschaft. Außerdem sind die Farben einfach zu handhaben und man braucht nicht viel zum Loslegen.

Bei Gouache handelt es sich um eine deckende Farbe. Der Auftrag ist matt, plakativ und gleichmäßig.

Was ich auch total an Gouache schätze: Nach dem Trocknen kann die Farbe einfach mit ein wenig Wasserzugabe wieder angelöst werden. So gehen keine Pigmente verloren und man kann jederzeit eine Pause einlegen ohne Sorge zu haben, dass man Farbe verschwendet hätte.

Beliebt sind die Farben auch in Kombination mit anderen Produkten um damit Mixed Media Kunstwerke herzustellen. Beliebt sind die Kombination mit Buntstiften und Acryl Markern beispielsweise.

3. Wie verwendest du Gouache?

Ich verwende Gouache meist mit ein wenig Wasser vermischt. Mache Farben sind per se trockener als andere ( besonders die mit den erdigen Pigmenten Ocker, Siena und Umbra ) und brauchen daher auch mehr Wasser. Dazu drücke ich mir ein wenig Farbe aus der Tube auf die Palette und tropfe ein wenig Wasser mit dazu. Mit dem Pinsel vermische ich alles zu einer cremigen Konsistenz.

Bei älteren Tuben, kann es durchaus vorkommen, dass die Farbe sehr trocken ist. Dann muss die Wassermenge entsprechend erhöht werden. Manchmal sammelt sich auch vorne in der Tube ein wenig bräunliche Flüssigkeit (meist Bindemittel). Es ist kein Zeichen von minderer Qualität und das heisst auch nicht, dass die Farbe nicht mehr nutzbar ist. Einfach untermischen.

Ich gebe Gouache direkt aus der Tube auf die Palette, mische Wasser und ggfs. andere Farben unter.

Wenn man sich an den Herstellerempfehlungen orientiert, kann man die Farbe auch direkt aus der Tube verwenden. Man kann die Farbe auch so stark verdünnen, dass man mit ihr lasieren und lavieren kann. Auch hier gibt es eine große Reihe an Hilfsmitteln, die das Arbeiten mit Gouache erleichtern bzw. erweitern können. So kann man beispielsweise Gummi Arabicum dazu mischen. Dadurch verändert sich die Transparenz und die Farbtiefe.

Wenn man Ochsengalle hinzugibt, verbessert sich die Fließeigenschaft und das Trocknen verlangsamt sich ebenfalls. Außerdem wird die Farbe dadurch leicht fixiert. Wenn man mit mehreren Schichten arbeitet, kann das einen großen Vorteil haben. Für meine Anwendungen waren diese Zusätze bisher nicht nötig, aber wenn ihr Lust auf Experimente habt: nur zu.

In den seltesten Fällen verwende ich die Farben direkt aus der Tube. Ich mische gerne und ein wenig Weiss schadet nie meiner Meinung nach.

Übrigens gibt es auch Gouache im Gläschen. Hier ist es wichtig, dass die Farbe vor Gebrauch ordentlich gerührt wird, denn Gouache ist thixothrop.

4. Wie geht man beim Malen mit Gouache vor?

Wenn du von der Aquarellmalerei kommst, wirst du schnell merken, dass du dich bei der Bildplanung umstellen musst. Helle Töne auf Dunkel ist im Gegensatz zur Aquarellmalerei möglich, wenn es auch nicht unbedingt immer Sinn macht.

Wenn ich mit Aquarell male, baue ich nach der Grundierung das Bild Schritt für Schritt in vielen Ebenen auf. Bei der Gouachemalerei denke ich eher in Bereichen und der Hintergrund kommt in den allermeisten Fällen ganz am Ende.

Je nach Motiv und Erfahrung, muss hier jeder seinen Weg finden die Farben für sich optimal zu verwenden. Und es ist auch mal schön die kreativen Hirnzellen neu herauszufordern und andere Wege zu entdecken. Und falls du schon Übung und Erfahrung sammeln konntest, probiere doch mal diese Techniken zu kombinieren?

5. Was ist der Unterschied zwischen Gouache-, Aquarell und Acryl Farben?

Womit wir beim Thema wären. Wie genau sehen denn die Unterschiede zwischen den Malmedien aus? Technisch gesehen ist die Pigmentierung bei Gouache im Gegensatz zu Aquarellfarben viel höher. Gouache wird als deckende Farbe bezeichnet, wohingegen der Zauber der Aquarellfarben durch die Transparenz zum Vorschein kommt. WIe bereits erwähnt: Man muss ganz anders im Kopf an ein Gouachebild rangehen als an ein Aquarellbild.

Hier wird der Unterschied deutlich: Lettering mit transparenter Aquarellfarbe, Hintergrund mit deckender Gouache.

Acrylfarbe ist genau wie Gouache eine deckende Farbe. Sie trocknet im Gegensatz zur Gouache glänzender auf und der Duktus ist auch deutlicher zu sehen. Acrylfarbe ist aber nach dem Trocknen nicht wieder anlösbar, ganz im Gegensatz zur Gouache. Bei Gouache sollte man in dünnen Schichten arbeiten, da bei einem sehr dicken Auftrag die Gefahr des Bröckelns besteht.

Aber um die Verwirrung komplett zu machen, hier noch ein kleiner Hinweis, dass es auch Acrylic Gouache gibt. Diese Farben lassen sich nach einmaligen Trocknen nicht wieder anlösen. Wenn man mit vielen Schichten arbeitet, kann Acrylic Gouache durchaus interessant sein.

6. Sind in Gouache tierische Inhaltstoffe enthalten?

Noch ein wichtiges Thema, wie ich finde. Gute Gouache muss keine tierischen Bestandteile enthalten, aber leider sind die meisten Produkte weder vegan noch vegetarisch.

Was durch die Bank weg bei vielen Herstellern der Fall ist, ist, dass Schwarztöne verkohlte tierische Knochenpigmente enthalten. Das ist oft historisch begründet, aber ich hoffe einfach mal darauf, dass an Alternativen geforscht wird.

Neben diesen oft in Elfenbeinschwarz verwendeten Pigmenten, gibt es aber noch diverse andere Farbtöne, die ohne das Pigment auskommen. Aber dennoch ist vegan eher die Ausnahme. Die Schmincke Horadam, Designer’s und Calligraphy Gouache enthalten laut Hersteller neben Gelatine auch Rindergalle. 17 Farbtöne der Winsor and Newton Designer’s Gouache ebenso ( Quellenachweis im Herstellernamen verlinkt ).

Nicht jede Gouache ist vegan. Es lohnt sich die Inhaltstoffe anzusehen.

Neben diesen beiden Marken habe ich neben Lascaux ( der oben erwähnte “Fehlkauf”, den ich lieben gelernt habe und der auch vegan ist) auch die Royal Talens Gouache Extra Fine ausprobiert und seitdem nicht mehr gewechselt. Weil diese bis auf Schwarz komplett vegan ist und für mich einfach die beste Konsistenz, das beste Preisleistungsverhältnis und noch dazu eine so schöne Farbauswahl hat, nutze ich seit dem ersten Talens Pinselstrich nichts mehr anderes. Ich bin sehr überzeugt und happy damit.

Am Ende des Tages ist das natürlich eine subjektive Entscheidung und jeder muss für sich beschließen, wie wichtig Tierwohl, Farbauswahl und auch der Preis für einen ist.

7. Was brauche ich um mit Gouache Farben zu malen?

Mischpalette

Ich nutze für die Gouachemalerei hauptsächlich einen Keramikteller mit Unterteilungen, den ich im Trödelladen gekauft habe. Ich habe aber auch Paletten aus Metall oder Plastik um meine Farben zu mischen, denn einen Teller stecke ich mir weniger oft in die Tasche, wenn ich unterwegs bin. Da die Farbe anlösbar ist, kann man Farbreste auch nach dem Trocknen wieder verwenden. Achte aber darauf, dass du nicht nur noch damit beschäftigt bist Farbreste aufzubrauchen. Das ist ein Zeichen, dass du deine Palette mal reinigen könntest. Frischer Wind und so.

Zum Mischen verwende ich einen Keramikteller und verschiedene Mischpaletten.

Pinsel

Womit trägst man die Farbe aufs Papier auf? Mit dem Pinsel natürlich! Pinsel sind ja eine sehr individuelle Sache, deswegen fällt es mir sehr schwer eine Empfehlung auszusprechen. Was aber für mich ein richtiger Gamechanger war, ist das Verwenden eines Flachpinsels! Wenn man genauer drüber nachdenkt, ist es eigentlich sonnenklar. Man möchte ja diesen flächigen Auftrag der Farbe haben und das geht am besten mit Flach- statt Rundpinseln.

Synthetische Pinsel eignen sich gut für Gouachemalerei.

Synthetische Pinsel wie diese hier ( meine erste Wahl ) eignen sich gut, manch einer schwört aber auch auf Echthaarpinsel. Da kommt es denke ich auch auf die Malweise und Motive an. Ich liebe es mit dem synthetischen und flexiblen Flachpinsel Mini-Serifen zu malen. Auf den ersten Blick undenkbar, aber probiert es aus! Dennoch verwende ich für manche Details auch Rundpinsel in der Größe 0 beispielsweise.

Flachpinsel sin ein echter Gamechanger beim Malen mit Gouache.

Die Pinsel reinigt ihr übrigens mit Wasser. Von Zeit zu Zeit können sie auch mit Pinselseife gereinigt werden. Wenn ihr neben Gouache auch mit Aquarell malt, solltet ihr Euch zwei verschiedene Sets an Pinseln zulegen. Farbreste sind immer enthalten. Am besten von Anfang an sauber trennen.

Papier

Und nun zum Thema Papier. Auch so was Individuelles. Aber auch hier die gute Nachricht, dass es nicht das einzig wahre Gouachepapier gibt. Ich nutze eine Vielzahl an Papieren für verschiedene Zwecke.

So nutze ich gerne Van Gogh Aquarellpapier, da der Pinsel darauf super gleitet und der Farbauftrag gleichmäßig ist. Ich mag auch die leichte Struktur. Übrigens gibt es das auch in Schwarz. Funktioniert hervorragend für Gouache, da die Farben deckend sind.

100 Prozent Baumwollpapier hat durchaus auch seine Berechtigung und ist bei vielen Gouachekünstler:innen beliebt. Das Papier ist “durstiger”, aber die Pigmente lassen sich je nach Papier sehr gut ebenmäßig verteilen. Wenn man auf roughe Ecken setzt, ist das Papier bestimmt eine gute Wahl. Ich klebe mir die Ränder lieber gerne mit Washi Tape ab, aber mag auch manchmal gerne die Unebenheiten beispielsweise aus dem Khadi-Baumwoll-Sketchbook.

Gouache im Khadi Fatbook mit Baumwollpapier.

Mein heißer Tipp für Gouachepapier ist es aber unbedingt Toned Paper zu verwenden. Als ich diese Kombination entdeckt habe, war ich auf jeden Fall hin und weg und erstmal ordentlich angefixt. Kraftpapiere und farbige Papiere passen einfach so wunderbar zur kräftigen Gouache. Ich liebe es, dass der Weißraum nicht mehr so langweilig weiß ist. Ich mag die Farbauswahl der Warm Colors und Cold Colors Blöcke, weil sie leicht abgetönt sind und dadurch gut zu mir und meiner Farbwahl passen. Hier seht ihr eine kleine Auswahl an Werken, die ich mit Gouache auf Toned Paper gemalt habe:

Last but not least: Ich male natürlich liebend gerne in mein kleines Skizzenbuch mit Gouache. Das kennt ihr sicher schon aus dem Creative Shorts Guide. Oder eben selbstgebunden mit Kraftpapier und Toned Paper, mehr Bilder gibts auch im Skizzenbuch Blogbeitrag.

Goauche im kleinen quadratischen Sakura Skizzenbuch
Gouache auf Kraftpapier in meinem selbstgebundenen Skizzenbuch.

8. Wo gibt es mehr Infos und Inspiration rund um das Thema Gouache?

Gouache Bücher

Es gibt auf dem deutschsprachigen Markt bisher noch nicht so viele Bücher zum Thema, aber das Allerbeste meiner Meinung nach: Multitalent Gouache von Aljoscha Blau. Auch wenn der Stil mich nicht unbedingt anspricht, ist das Buch so wertvoll und vollgepackt mit Wissen. Neben vielen Techniken und Tricks, gibt es sehr viele allgemeine Infos rund um die Farbe, Historie, Bestandteile, Zubehör und Hilfsmittel.

Bücher für den Start mit Gouache

Neben dieser Gouache Bibel habe ich noch ein paar andere Bücher zum Thema. Da geht es hauptsächlich um bestimmte Motive, die man dank Anleitung ganz einfach nachmalen kann. Das ist nicht ganz mein Fall, aber zum Einstieg in die Welt der Gouache sicherlich hilfreich. Ich mag das Buch “Get started with Gouache” von Emma Block, “Get up and Gouache” von Jessica Smith, aber auch das kleine Büchlein “Gouache” von Agathe Singer. Das Buch “Gouache Flowers” von Denise Peter ist auch ein lesenswertes Buch mit Schritt-für-Schritt-Anleitung für blumige Motive.

Gouache Tipps

Gouache Online-Kurse

Es gibt eine Vielzahl an Online Kursen zum Thema. Thematisch sind die natürlich sehr unterschiedlich. Aber vielleicht wollt ihr ja trotzdem wissen, welche Kurse ich mir ( ausschließlich bei Skillshare ) angeschaut habe und bei welchen ich etwas gelernt habe?

Ganz zu Anfang habe ich glaube ich diesen Kurs entdeckt und fand das wahnsinnig spannend. Der Titel sagt es im Prinzip schon. Es ist super wichtig zu wissen, welches Medium sich für welches Vorhaben eignet. Deswegen dickes Plus für “Getting to know your paint” by Dylan Mierzwinski.

Auch, wenn ich nicht unbedingt der größte Fan von gemalten Blumen bin, habe ich diesen Kurs von Vidhi Khandewal gemacht und konnte viel mitnehmen. Und auch beim Mixed Media Kurs von Maria-Ines Gul über Selbstporträts mit Gouache habe ich viele neue Denkanstöße bekommen.

Gouache Künstler:innen

Okayyy, eigentlich wolte ich Euch hier eine lange Liste zusammen stellen, aber es gibt sooo viele unglaublich tolle Künstler:innen, dass ich es einfach nicht kann. Die Vorlieben zu unterschiedlich, die Stile ebenso. Deswegen werde ich das wohl eher mal von Zeit zu Zeit auf meinem Instagram Kanal machen, was dann sowieso direkter wäre.

Dass die Kursgeber:innen und Autor:innen der oben genannten Bücher auch wundervolle Gouache Artists sind, versteht sich von selbst. Wenn ihr also doch ein bisschen Inspiration braucht, schaut doch mal dort vorbei.


Nun hoffe ich, dass du eine Idee davon bekommen hast, was Gouache ist und vielleicht Lust selbst loszulegen? Ich empfehle: Auf die Gouache, fertig, los! Hab keine Angst, mache deine ersten Pinselstriche damit und wer weiß? Vielleicht verliebst du dich genauso wie ich?

Kennst du schon meinen Creative Shorts Guide?

Wenn dich das Thema Gouache interessiert, dann ist mein Mixed Media Guide “Creative Shorts” sicherlich auch etwas für dich? In diesem Pdf Guide gibt es 7 Projekte, die dir meine Herangehensweise an die Mixed Media Technik zeigen. Und ja, richtig geraten, es geht natürlich auch sehr viel um Gouache. Der Guide eignet sich sehr gut auch für Gouache Einsteiger.


Noch mehr Infos, Ideen und Inspiration?

Ich schreibe einen kleinen und feinen ( und kostenlosen ) Newsletter: Die Konfettipost. Sie kommt in dein Postfach nach Hause und bringt deine kreativen Synapsen in Schwung. Neben neuen Blogbeiträgen wie diesen hier, lasse ich Euch natürlich wissen, welche neuen Produkte es gibt und was mich kreativ gerade umtreibt. Wenn du mit dabei sein willst, fülle einfach die Felder aus. Abmeldung jederzeit möglich. Mehr Infos zur Konfettipost gibt es übrigens auch hier ( und pssst: Nach Anmeldung erhälst du auch Zugang zu vielen kostenlosen Downloads )

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